Wird die dominante Gehirnhälfte systematisch unterdrückt, führt dies zu einer massiven Fehlbelastung des Zentralnervensystems.
Diese dauerhafte Fehlbelastung äußert sich zunächst in primären Schwierigkeiten.
Bleibt die Ursache unerkannt, können sich daraus sekundäre Folgen entwickeln.
Durch die Nutzung der „falschen“ Hand, arbeitet das Gehirn ständig unter Fehlbelastung und es können Primärfolgen entstehen:

Gedächtnisstörungen
Die Merkfähigkeit ist (stark) eingeschränkt oder blockiert.

Konzentrationsschwierigkeiten
Das Kind hält nicht lange durch oder wird schnell müde.

Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
Das Kind kann Gelerntes nicht abrufen und/oder nicht anwenden.

Links-Rechts-Unsicherheit
Es muss doch mit rechts gelingen, das machen doch alle so.

Feinmotorische Störungen

In der Kita Vermeidung von Stift & Schere, weil es nicht funktioniert.

In der Schule fällt das Schreiben lernen schwer und überfordert.

Sprachstörungen
Beeinträchtigungen des Sprachverständnisses bis hin zum Stottern.
Bleibt die Händigkeit weiter unklar, können Sekundärfolgen entstehen:

Minderwertigkeitskomplexe
„Ich bin anders, aber warum?“

Unsicherheit
„Ich kann das sowieso nicht, weil ich schon immer ungeschickt bin!“

Zurückgezogenheit
„Ich bin lieber allein und falle somit niemandem zur Last!“

Verhaltensprobleme
„Ich spiele eine Rolle, damit ich nicht auffalle.“

Emotionale Probleme
bis ins Erwachsenenalter mit unterschiedlichen seelischen und/oder
gesundheitlichen Schwierigkeiten

Bettnässen und/oder Nägelkauen

Störungen des Persönlichkeitsbildes

Modell- und Nachahmungsverhalten
des linkshändigen Kindes als Anpassung an seine rechtshändige Umwelt
= das Kind schult sich selber um

Umschulungsversuche der Umgebung
Eltern, Großeltern, Freunde, Erzieher des linkshändigen Kindes „drängen“ zum Gebrauch der rechten (guten) Hand
= das Kind wird umgeschult